Star World Tour Reporter
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Hinweise zu "Star World Tour" aus Heineken®


„Klein aber fein“ vs. „Big-Brother“...

Das Line-Up ist atemberaubend, das Gelände unüberschaubar. Große Musik-Festivals ziehen von Jahr zu Jahr immer mehr Leute in ihren Bann. Da kann der Komfort leicht schon mal auf der Strecke bleiben…! Aber wer sagt, dass die kleineren Ausgaben von Nova Rock und Frequenzy weniger zu bieten haben? Ganz im Gegenteil…! Gerade bei einer gemütlichen Atmosphäre kann man die Musik erst so richtig gut genießen. Als Beispiele möchte ich zwei Festivals nennen auf denen ich vor kurzem war. Bei meinem ersten Festival in diesem Jahr, der Nova Jazz & Blues Night, wurde ich schon sehr von dem angenehmen Flair in den Bann gezogen. Jazz ist mit Sicherheit auch eine der „elegantesten“ Musikrichtungen, nach der Klassik versteht sich. Das Minimum, was die Bekleidung angeht war da schon ein schwarzes Hemd…!
Und dann war da noch das Styria Rocks!-Festival, das erste Rock-Festival in der Steiermark. Ich kann mich zwar nicht erinnern, je ein Festival mit weniger Besuchern gesehen zu haben, aber ich glaube ich fand es genau deshalb so gemütlich. Der Headliner konnte sich aber sehen lassen: Liquido!


"Festivals", eine Erfolgsstory...

1968: Dies ist das Jahr in dem eine langandauernde Tradition geboren werden sollte. Mit dem Woodstock-Festival, bei dem schon mehrere hunderttausend Besucher kamen, begann alles!
The Who wirbelte mit dem Mikro herum und Jimi Hendrix ließ bei einem seiner stärksten Auftritte seine Gitarre erbeben.
2008: Seit Jahren finden in Österreich erstklassige Festivals wie etwa Nova Rock und Frequenzy statt… aber die Festivaltradition Österreichs reicht noch ein ganzes Stück länger zurück! Alles hat einen Anfang. Der Anfang der Österreichischen Festivalgeschichte heißt WIESEN. Aber was vor über 30 Jahren in Wiesen begann scheint noch lange nicht vorbei zu sein.
Was ist eigentlich das faszinierende an den Festivals? Die grenzenlose Liebe zur Musik? Die Freiheit und Eigenverantwortung? Oder doch einfach nur mal ein paar Tage ohne Eltern auskommen…? Vielleicht ist es aber auch eine Kombination aus allem!
Wenn Bänder zu Trophäen werden und Set-Lists zu Postern, dann ist die Rede von Festivals.
Auf weitere 40 Jahre, hoffentlich auch in Österreich!


Gasometer...

Tausende musikhungrige Personen stehen am Eingang. Die Bässe dringen spürbar durch die Wand aus Sicherheitspersonal. Ein Gefühl der Freiheit macht sich bemerkbar - äußert sich durch Gänsehaut. Nur einige Schritte trennen die Masse vom Event des Jahres. Heineken hat es geschafft. Der GOTT der elektronischen Musik ist Mitten im Herzen von Österreich. Eine Nacht. Fast fünf lange Stunden ist es seine Aufgabe, ja seine Bestimmung die Massen zu begeistern. Bevor es soweit ist, wird die Menge jedoch im Warm-Up vorbereitet. Vorbereitet auf den einen Moment. Punkt 01:00 Uhr - es ist soweit. Er ist da. Die Erde bebt - das Publikum im Gasometer ist außer sich, doch die Bühne bleibt dunkel. Vier, vielleicht auch nur drei Minuten - es fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Endlich, die LJs und Pyrotechniker beginnen langsam, die ausverkaufte Halle mit etwas Licht zu füllen. Er ist da. Man kann ihn sehen. Plötzlich fangen die Boxen auch wieder an, das zu tun was man von ihnen erwartet - sie fluten das Gasometer quasi mit einem langen, dumpfen Bass. Das ist es. Es ist das Intro von seiner CD. Das erste Lied. Es trägt den Namen "Ten Seconds before sunrise" - der Titel trifft voll und ganz zu, allerdings dauert es noch etwas bis die Sonne aufgeht. Die Menge hofft, die Zeit bleibt stehen, damit der Moment EWIG dauert. Der Moment, indem kein geringerer als er für die Musik sorgt... TIESTO!


Analyse eines Konzertbesuches...

24.12.: Meine Tochter Veronika wünscht sich zu Weihnachten einen gemeinsamen Konzertbesuch mit mir.
Super.
Ich liebe Musik, aber liebe ich auch Rammstein?
16.02.: Wir sitzen in der Wiener Stadthalle und warten auf den Beginn des Konzerts.
Die Spannung steigt. Es wird dunkel.
Ich kritisiere die dürftige Licht-Show, werde aber aufgeklärt dass es sich erst um den Platzanweiser mit der Taschenlampe handelt.
Endlich. Es geht los. Feuer. Rauch. Veronika kreischt: „Super“ Ich kreische: „Hilfe“.
Der Sänger leidet offensichtlich an Bandscheibenvorfall und hat eine Stimme wie Gerda Rogers nach dem Stimmbruch.
Angeblich handelt es sich um deutsche Texte, aber – wenn ich schon den Grönemeyer nicht verstehe, wie soll es mir dann bei Rammstein gelingen?
Trotzdem: Die Musik hat auf mich eine heilende Wirkung.
Seit Jahren leide ich an Tinnitus.
Dieses schreckliche Pfeifen im Ohr, das nie weggeht.
Wunder!!!
Nach diesem Konzert war mein Tinnitus verschwunden. Kein Pfeifen mehr im Ohr.
Trotzdem ersuche ich, mir nicht telefonisch zu dieser wundersamen Heilung zu gratulieren.
Ich höre nämlich seit diesem Konzert überhaupt nichts mehr.
Meine Tochter ist seit diesem Konzert natürlich absoluter Rammstein Fan.
Zu Hause gibt es nur mehr: Rammschnitzel, Rammgeschnetzeltes und Milchrammsuppe.
Merke daher: Das Leben ist ein ständiger Lärmprozess.


"State Radio" Konzert (Wien)...

Die Bostoner Band „State Radio“ gab gestern im Wiener Flex ihren ersten Gig auf Österreichischem Konzertboden und startete mit gleichem ihre diesjährige Europatour. Auch wenn die Gruppe in Österreich eher unbekannt ist, oder gerade deswegen, fanden sich eingefleischte Indie-Rock-Gourmets zusammen um das alternativ-rockige Ensemble live zu erleben.
Gleich am Beginn wurde der Song „Calling all Crows“ angestimmt, ein Aufruf an alle Fans und Musiker, sich zu mobilisieren um sich für Menschenrechte einzusetzen. Dieser, wie auch andere Songtexte von State Radio bearbeiten soziopolitische Themen und versuchen die selbe kritischer Sichtweise zu vermitteln, welche auch im Alltag der Bandmitglieder eine wesentliche Rolle spielt. Immer wieder ruft die Band Hilfsaktionen ins Leben und scheut sich selbst nicht davor Müll an Autobahnen zu sammeln, Essen an Arme auszugeben oder in einem Camp für Menschen mit Behinderungen mitzuarbeiten – immer Seite an Seite mit ihrer Fangemeinde.
„Word and deed are one in the same“ ,mit derartigen Inhalten versuchen State Radio Ihren Grundsätzen und Überzeugungen, untermalt von chilligem Rock, Gehör zu verschaffen. Die Nähe der Fans ist ihnen dabei sehr wichtig, was auch beim Konzert im Flex zu spüren war. Nach 1,5 stündiger, hervorragender Bühnenperformance gaben die Bandmitglieder Autogramme und unterhielten sich noch bis in die Morgenstunden mit ihren Fans und Unterstützern.
In jeglicher Hinsicht war das erste Österreich Konzert ein voller Erfolg, die Stimmung war hervorragend, obwohl oder vielleicht gerade wegen des familiären Rahmens. Ein weiterer Besuch wurde bereits angekündigt, „Word and deed are one and the same“, wir wollen es hoffen und freuen uns bereits auf’s nächste Mal.


Paradise Festival und Bass Island Club Attack...

Die Paradise Festival und Bass Island Club Attack am 30. April dieses Jahres im Amstettner Club Yum - Yum hätte alle Voraussetzungen für ein unvergessliches Spektakel bereitgehalten. Jedoch der Besucherzustrom hielt sich in Grenzen. Die zwei Floors waren nur spärlich gefüllt. Dieser Umstand zerrte etwas an der Laune der Acts und Veranstalter was dazu führte das zwei Mainacts gar nicht erschienen. Dafür gabs am Bass Island Floor saftigen Jungle und Tek vom Großmeister persönlich: Spaceant, Mitglied der in der Szene bestens bekannten Wicked Squad und seines Zeichens ein alter Hase im Bizz. Mit überzeugendem Enthusiasmus und Hadern wie Whoodeehoo und Hypnotic vertseht er es noch immer wie kein anderer jede Veranstaltung noch etwas ausgelassner zu feiern. Auf dem besonders aufwendig dekorierten Paradise Floor, der mit den zahlreichen Neon Fäden und Gespinsten den Eindruck einer GOA - Spinnenhöhle machte, bestachen vor allem In:Tune mit einer Mischung aus Psytrance und Minimal. Zwei Burschen aus Salzburg die man weiter beobachten sollte. Die Chance dazu gibts am Paradise Festival 2010.


SHOW YOUR TEETH und ein bißchen VANNA...

Bum Zack. Diese Rabauken wissen wie man lärmt. Die Bostoner Punk/HC Hopefulls Vanna luden zum Tanz ins Wiener B72. Stakkato Riffs, Donner Growls und Mörder Breakdowns, wurde das volle Programm kredenzt und von der Meute begeistert aufgenommen. Moshpit und Aggro-Attitüde wurden bis ins letzte Detail perfekt inszeniert.
Doch das eigentliche Highlight des Abends war der Perchtoldsorfer Support Show Your Teeth. Die Metalcore Jungspunde hämmerten von der ersten bis zur letzten Disharmonie perfekt in die Saiten, Felle bzw. Mikros. Mit einer erfrischenden „Scheiß mir nix“ Mentalität ließ das Quintett den Hauptact aber so was von im Regen stehen. Ausgestattet mit einem Bomben Sound (den es tatsächlich gibt in einem Wiener Gürtelbogen) ließen die Alpenrocker den US Boys nicht den Hauch einer Chance. Aber keine Angst es kam zu keinen Ausschreitungen - Nach der Show wurde an der Bar bereits wieder Bruderschaft getrunken.


UAF 2010 - und der Sommer kann kommen...

Der Sommer liebt das Urban Art Forms!- Könnte jedenfalls der ein oder andere Besucher sich gedacht haben, denn pünktlich zum Festival Start hat es sich auch die Sonne anders überlegt und alle Schlecht-Wetter Avancen einfach mal beiseite geschoben.
Auf dem kleinen aber feinen Festival- Gelände gaben sich die Szene-Stars die Hand und heizten den Besuchern rund um die Uhr so richtig ein. Aufgeteilt auf verschiedene stages, war für jeden Geschmack etwas dabei. Von House über Electro bis hin zu Psy Trance wurde rund um die Uhr gefeiert.
Besondere Acts dieses Jahr, Parov Stelar, Armand van Helden, Digitalism Dj Set, David Guetta, Carl Cox, Sven Väth, Moonbotica und die Liste geht noch weiter und weiter und weiter... summa summarum also ein Mega-Aufgebot! Da ließen sich selbst die V.I.P.'s nicht lumpen und begaben zum tanzen auf die Mainstage. Egal welcher Tanzstil oder welches Outfit, im Mittelpunkt stand die Liebe zur Musik, den Künstlern und vorallem das Leben im Moment! Zum Andenken an besagten, wurden fleißig die Kameras in die Höhe gehalten. Wer also mal einen Blick auf div. online Portale wirft wird sicher fündig.
Obwohl sich das UAF in einem eher beschaulichen Örtchen namens "Wiesen" eingefunden hat, das, wie der Name es schon ahnen lässt, hauptsächlich von Wald und Wiesen umgeben ist, kamen auch dieses Jahr zahlreiche Fans um den Drei-Tages-Music-Marathon mitzuerleben und Teil von etwas Großem zu werden. Von Jung bis Alt, ob Mann oder Frau, alle haben gemeinsam gefeiert! Eine wirklich friedliche Partystimmung ohne Zwischenfälle. Wen zwischendrin Hunger oder Durst überfallen hat, konnte sich an einem der kleinen Imbissbuden oder Getränkestände bedienen, sogar ein bisschen shoppen war drin, z.B. im Africa-Shop oder am UAF-Fan-Shop.
"I wear my sunglasses at night" war wohl dieses Jahr das Motto der Lichtinstallationen, oder doch "Feuer, Wassser, Luft und Erde"? Staunende Augen, wenn plötzlich ein Regenschauer von der Bühne brach, Feuerkugeln in die Luft schossen oder rießige Rauchwolken dem Publikum den Eindruck vermittelten gänzlich in eine anderen Welt abgetaucht zu sein. Nicht weniger besser, die coolen teilweise verrückten und lustigen Lichtinstallationen und Designs auf den Bühnen. Wem das Licht und die Lautstärke in vorderster Front doch etwas too much wurde, konnte es sich, auch dank schön trockenen Temperaturen, einfach auf der Anhöhe vor der Mainstage gemütlich machen und musste auch an Sicht nichts einbüßen, denn für XXL-Screens wurde Vorsorge getragen!
Wer sich noch immer kein Bild machen konnte, wie es denn auf Europas bekanntestem Electronic-Festival zugeht, der muss nächstes Jahr am besten selbst vorbeischauen! Aber Vorsicht wer einmal dort war! Es besteht SUCHTGEFAHR!


Austrofred – Die Reinkarnation des Bad Taste...

Der selbsternannte „Champion“ begeistert im zumindest 97,8% ausverkauften Chelsea mit seinen legendären Austro-Queen Klassikern. Neben dem obligaten oberösterreichischen Schmäh (Ja den gibt es wirklich :) ) verzückt der geneigte Schnurbartträger mit seinem lasziven Bühnenoutfit. Höhepunkt des viel zu kurzen Auftritts ist eine absolute Weltpremiere – „Der Märchenprinz“ (lyrics: Klaus Eberhartinger EAV) findet seine Vollendung in einem furiosen Queen Medley.
Hits wie „Eich Dodln Gib I gas“ – die musikalische Hommage an „Another One Bites The Dust“ stellt das grande Finale einer viel zu kurz geratenen Performance dar.
Daumen hoch lieber Austrofred – Du bist wahrhaft der Champion.


The Bronx @ Arena, Wien...

The Bronx Live bedeutet pure Energie und Leidenschaft. Punk/Hardcore aus dem sonnigen Kalifornien, genauer gesagt aus L.A.
Songs wie Heartattack American, Notice Of Eviction, Shitty Future, Six Days a Week, um nur einige zu nennen gingen ab wie ein Brett und schon bald war die Halle sowie die Besucher schweissgebadet. Moshpit, Sing-a-longs, Stagedives hier war alles dabei was das Herz begehrt.
The Bronx Live war definitiv das Konzerthighlight, danach kommt von meiner Seite aus lange nichts.
Rock On!


„DISCOFIEBER“ in der Passage...

Burn, baby, burn in the disco inferno!
Am Dienstag, den 4. Mai 2010, war’s in der Wiener Passage wieder einmal soweit: The 70ies & 80ies were comin’ back! Bei freiem Eintritt von 20 bis 21 Uhr ging es nach einem Welcome-Drink bereits richtig zur Sache – DJ Flo, DJ Thomas und viele weitere Nightlife-Kapazunder hauten aus den Turntables die perfekte Mischung aus den wilden Siebzigern und den Retro-Beats der Achtziger. Wer es zu Beginn noch etwas ruhiger angehen bzw. sich erst noch etwas Mut antrinken wollte, hatte in der wie immer stylischen Cocktail-Lounge ausreichend Gelegenheit dafür, besonders in der Happy Bachelor Hour! Doch nicht nur das Motto ist etwas ungewohnt für die Passage – ein klein wenig überraschend war ebenso die Tatsache, dass auf der Tanzfläche ein breit gefächertes Publikum vom Boku-Studenten bis zum Staatsanwalt zu den gleichen kultigen Hits mehr oder weniger rhythmisch aber umso ausgelassener die Hüften hin und her warfen. Ein paar Partygäste haben dazu sogar ihre Plateau-Boots und Blümchen-Röcke oder auch Karotten-Hosen und Schulterpolster-Tops aus der Zeitkapsel ihres Kleiderschrankes wiederentdeckt – ein wahrlich nicht oft gesehener Anblick in der Passage! An dieser Stelle muss aber auch tatsächlich nochmals auf die wirklich mitreißende Musikmischung der DJs hingewiesen werden, die die Stimmung zeitweise zum Überkochen brachte: Das klassische Mitsing-ABC von Abba über Boney M bis Cat Stevens wurde perfekt ergänzt durch einzelne Perlen, die man seit „damals“ wirklich nirgendwo mehr gehört hat. Für das nächste Mal, wenn es wieder heißt „Bachelor Club presents DISCOFIEBER“ kann nur eines gesagt werden: Your disco needs you!


Billy Talent live @ Rock am Ring...

22:30 Uhr. Rund um mich nur Menschen , egal ob vollgetrunken oder nüchtern, alles war voll. Ich konnte mich drehen wie ich wollte, ich hatte keinen Platz um mich zu bewegen. Geklatsche. Sind meine Stars des heutigen Abends schon auf der Bühne? Ich frage den Typ neben mir ob er mich vielleicht hochheben will, da ich mit meinen 1,58 nicht sehr viel sehe. Lachend nimmt er mich hoch. Ich sehe etwas! Tausende Hände, die die typische Rockerposition einnehmen und laut jubeln als Billy Talent tatsächlich die Bühne betreten. Ich sehe nur kurz etwas, da man durch dieses Händemeer nicht viel sieht. Lautes Gekreische. Ich komme mir vor als wär ich unter tausend DJ's , die alle dasselbe Lied voll aufgedreht haben. Plötzlich sehe ich ihn. Frontmann Benjamin winkt seinen Fans zu. Noch mehr Gekreische von den weiblichen Groupies. Ich weiß nicht, wie oft mir an diesem Abend eine reingehaut wurde, da es bei einem Konzert nur noch dich und die Musik gibt. Ich selbst werde auch nicht so aufgepasst haben , das ist mir klar ;) Dann geht es los. Die besten Hits werden nach der Reihe gespielt, mit soviel Power und Unterstützung der Fans. Billy Talent sehen nicht nur gut aus, sie geben wirklich Gas und rocken was das Zeug hält. Die besten Klänge und die besten Stimmen. Dann endlich mein Lieblingssond. Surrender. Wie süß doch Benjamin aussieht, wenn er dieses Lied performt. Als ob Rock am Ring nicht nur vom Namen allein geil wäre .. Nein! Die besten Bands , die geilste Stimmung .. einfach alles ist perfekt an so einem Tag. Als ich beim letzten Song noch einmal von dem Typ neben mir hochgehoben wurde, sah ich dieses Mal soviele Handys und Kameras, dass man damit wohl einen ganzen Großhandel versorgen hätte können. Nach dem ganzen Gekreische und der Dankesrede von Billy Talent verließen wir den Platz und gingen auch einmal ins Bett. Aber eines weiß ich genau: Rock am Ring ist für jeden empfehlenswert! Wer also die Zeit hat ,der hat was bei Rock am Ring zu suchen ! Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß dabei und beneide die Glücklichen.