Star World Tour Reporter
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Den Tropensturm im Nacken


Nach einem Checkpoint für Früchte und Gemüse, trafen wir am Morgen des 4. Januar 07 am Ende dieser langen Wüstenstrecke in Ceduna ein.
Nach weiteren 111 Km in Richtung Süden trafen wir in Streaky Bay ein. Von dort aus ging eine 40 km lange Kiesstrasse bis zum Point Labatt, wo wir eine Seelöwenkolonie ca. 50 Meter unter uns beobachten konnten. Dies ist die einzige Kolonie in Australien, welche sich am Festland aufhält.
Das Wetter war schon seit längerer Zeit etwas verwirrend und erst heute vernahmen wir, warum auf einmal so schlechtes Wetter herrschte! Dummerweise verfolgte uns der Tropensturm "Cyclone Isobel" und auch in den nächsten Tagen waren wir immer nur ein wenig dem Sturm voraus...
Auch Albany und Esperance ( welche wir vor wenigen Tagen noch bei relativ gutem Wetter besucht hatten ) wurden von starken Regenfälle und Überflutungen heimgesucht, auch viele Bäume stürzten um und ganze Strandabschnitte wurden einfach so weggespült!
So hatten wir wiederum einen guten Schutzengel mit uns! Auf unserem Übernachtungsplatz, welcher etwas ausserhalb vom Dörfchen Western Agricultural lag, fielen beim Nachtessen die ersten Scherben eines Tellers von unserem Porzellangeschirr.


Teuerer Sprit...

Am folgenden Morgen fuhren wir als erstes nach Kimba, wo wir das historische Hotel von 1924 begutachteten. Anschliessend besuchten wir das Dörfchen Iron Knob, in welchem bis im 1999 Gold gewonnen wurde. Da seither die meisten Minenarbeiter das Dorf verlassen hatten, bleibt dem Dörfchen heute nur noch eine Handvoll Einwohner.
Wir besuchten das tolle Museum dort, in welchem viele Stücke der Minenarbeit ausgestellt war.
Als wir bei der Dorfausfahrt tanken wollten, traf uns fast der Schlag. Satte 1.99 $ wollten sie für einen Liter Diesel. Da wir wussten, das der Preis im letzten Dorf auf 1.30 $ / Liter war, liessen wir das tanken sein. Nun hofften wir, dass unser knapper Rest im Tank noch bis ins nächste Dorf, welches 60 Km entfernt war, ausreicht.
Nach der Volltankung in Port Augusta, verbrachen wir den Rest des Nachmittags in der Bibliothek.