Star World Tour Reporter
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Wombats, Kängurus und Pinguine


Erst bei Sonnenuntergang kamen wir am nächsten Abend nach ganztägiger Fahrt im Wilsons Promontory National Park an. Dieser liegt an der Küste, ganz unten im Südenosten von Australien. Wir gingen bis nach 01.00 Uhr mit unserem Apöllchen auf Pirsch, um wilde Wombats (grosse Meerschweinchen oder kleine Bären) und Kängurus zu sichten. Zu unserem erstaunen sahen wir sicher über 30 Wombats, welche sonst nur noch sehr selten in Australien anzutreffen sind.
Nachdem wir gut ausgeschlafen hatten, fuhren wir auf Phillip Island. Nach einem windigen Spaziergang, besuchten wir die sehr touristische Pinguin Parade. Wir warteten gut zwei Stunden am Strand, bis hunderte von den kleinsten Pinguine der Welt über den Sand zu ihren Nester watschelten.
Nachdem die Kleinen in den Büschen verschwunden waren, konnten wir sie von einem anderen Platz aus beobachten, wobei wir nur noch eine Distanz von wenigen Metern hatten. Das ganze war eine laute Angelegenheit, den die Pinguine tauschten News mit ihren Artgenossen aus. Wir gehörten zu den letzten Gästen, welche die Pinguin Parade verliessen.
Draussen vor unserem Parkplatz sah Marcel noch einige Pinguine, welche sich hinter dem von uns trennenden Zaun aufhielten. Erst dort fiel uns auf, das es gar nicht nötig gewesen wäre, diesen touristischen Anlass zu besuchen, sondern das man auch sonst Pinguine aus nächster Nähe beobachten kann.